Ich bin sicher, dass ich im Namen aller spreche, die irgendwann mühsam und beladen, hilfesuchend bis verzweifelt wie ich, den Weg des Heils hierher in den DSCC gefunden haben. Den meisten mag es vielleicht ähnlich gegangen sein wie mir. Aber Viele von Ihnen stehen inzwischen sicher schon mit den Segnungen dieses –vermaledeiten - Mediums auf Du und Du. Von mir lässt sich immerhin sagen, dass ich , wenn auch als Großmutter, wieder „guter Hoffnung“ bin.
Nachdem meine Familie mich der mittelalterlichen Geruhsamkeit und Beschränktheit auf Radio, Telefon und Fernseher durch die Anschaffung eines Faxgerätes gewaltsam entrissen hatte, nahm der Fortschritt unaufhaltsam seinen Lauf. Kaum klappte das mit dem Faxen, kam das Handy, dann der Videorecorder (mit und ohne Show-View), dann die Digitalcamera mit dem dazugehörigen Drucker, der bis heute nicht funktioniert.
Aber das war ja alles noch einigermaßen mit dem häuslichen Frieden in Einklang zu bringen, bis dann - der PC kam. - .Gebrauchsanweisungen habe ich inzwischen ansatzweise zu lesen gelernt, will sagen, ich weiß dass „MENU“ eben nicht „Vorspeise ,Hauptgericht, Nachtisch“ bedeutet. Aber zu dem PC hatte ich nicht einmal das. weil ich mal wieder so ein von den höheren Chargen der Familie abgelegtes Gerät bekommen hatte. Ich kam mir vor wie die Müllerstochter, die aus Stroh Gold spinnen sollte. (nur mit Rumpelstilzchen war nix).
COMPUTER HELFEN UNS DIE PROBLEME ZU LÖSEN, DIE WIR OHNE SIE NICHT HÄTTEN.
Meine Telefonrechnungen stiegen trotz verbilligter Ferngespräche ins exorbitante, weil ich ständig bei meinem Mann in Wiesbaden oder meinem Sohn in Berlin „Telefonseelsorge“ in Anspruch nehmen musste. Meine Tochter hat das Glück, in Frankreich zu leben, wurde also weitestgehend verschont.
Mein Mann, zwar immer geduldig, sah aber doch wohl irgendwann seinen verdienten Ruhestand ernstlich gefährdet. So rief er mich dann eines schönen Sommermorgens an: er hatte aus dem Internet herausgefingert, dass es einen Deutschen Senioren Computer Club auch in Hamburg gab, gleich mit Adresse und so. Eine halbe Stunde später war ich hier. Frau Haars hatte gerade einen Kurs. Ich zog hochbeglückt mit den Anmeldeformularen ab.
Von nun an ging`s bergauf.
Warum ich das alles erzählt habe ? Damit Sie alle mir nachempfinden können, von wie tiefer Dankbarkeit ich erfüllt bin. Hier werde ich geholfen !! Endlich !
Aber jetzt mal ganz im Ernst : ich finde es großartig, was hier passiert.
Ich möchte im Namen aller ganz herzlichen Dank sagen: Frau Haars und Herrn Dr. Droth, Herrn Zimmermann und allen anderen Tutoren, die sich so liebevoll ihrer Schäfchen annehmen. Ihr Einsatz kann gar nicht hoch genug gewürdigt werden.
Danke, danke, danke -
und schließlich Ihnen allen, da dies ja eine Weihnachtsfeier ist : Gesegnete Feiertage und ein gutes, ein gesundes, vor allem ein friedliches Neues Jahr.
Darüber hinaus hier im Club ein immer fröhliches Jahr, in dem die kleinen grauen Zellen stets schön fit und munter gehalten werden.
Antwort unserer 1. Vorsitzenden: „Da nicht für!“